Thementage Engagement

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Im zweiten Beitrag in unseren Thementagen „Engagement“ geht es heute um ein Thema, vor dem in Zeiten von Fridays for Future niemand mehr die Augen verschließen kann: Den Klima- und Umweltschutz. Maßnahmen zur Rettung unseres Planeten, wie die Vermeidung von Plastik oder das Pflanzen von Bäumen, beschäftigen auch die Targobanker.

Ein Mülleimer für alle

Ein Phänomen, das momentan in Großraumbüros in ganz Deutschland zu beobachten ist und in Medien und Blogs verstärkt aufgegriffen wird, ist der Verzicht auf den „eigenen“ Mülleimer. In der Hauptverwaltung und im Service-Center Duisburg gibt es bereits etliche Abteilungen, die nur noch einen Mülleimer pro Büro nutzen oder ihre Abfälle komplett über den Mülleimer in der Kaffeeküche entsorgen. Meira Schmidt aus der Abteilung Sales Projects in Duisburg erläutert, warum: „Jeder Mülleimer ist mit einer Plastiktüte gefüllt. Bei uns im Service-Center sind das bei beispielsweise drei Mülleimern in 20 Reihen pro Abteilung 60 Tüten pro Tag. Das ergibt jährlich 21.900 Mülltüten pro Etage. Plastikmüll, den keiner braucht!“

Auch die Kollegen aus der Unternehmenskommunikation haben die Zahl der Mülleimer im Cubicle reduziert (v.l.n.r.: Jan Miebach, Ulrike Höbel, Tanja Plebuch). “Ein kleiner Aufwand für die einzelnen Teams – aber mit sehr viel Wirkung”, findet Ulrike Höbel.

“Plant for the Planet” in Braunschweig

Forscher sind sich einig: Eine der wichtigsten Maßnahmen für den Klimaschutz ist das Pflanzen von Bäumen. Dass das auch mit dem Kauf von Schokoladentafeln geht, hat das Team der Filiale Braunschweig herausgefunden. Die Kinder- und Jugendinitiative „Plant for the Planet“ hat das Ziel, ein Bewusstsein für globale Gerechtigkeit und den Klimawandel zu schaffen und Letzterem durch Baumpflanzaktionen zu begegnen. Zu diesem Zweck verkauft die Initiative unter anderem Schokoladentafeln und verspricht, pro drei gekaufter Tafeln einen Baum zu pflanzen. Filialdirektorin Dagmar Krügel erzählt: „Von der Idee, unseren Kunden in die Willkommenstüte als kleine Aufmerksamkeit „Die Gute Schokolade“ anstelle von einer herkömmlichen Schokolade zu stecken, und auf diese Weise etwas für den Umweltschutz zu tun, war das ganze Team begeistert.“

Wie das Ganze praktisch funktioniert? Auf jeder Tafel gibt es einen Gutscheincode, den man auf www.plant-for-the-planet.org eingeben kann. „Bei unseren Kunden kommt das unheimlich gut an“, sagt Dagmar Krügel. „Mittlerweile haben sie auf diese Weise schon über 100 Bäume gepflanzt. Und es werden noch viele mehr werden – denn wir machen mit der Aktion auf jeden Fall weiter.“

Die Braunschweiger Kollegen sind begeistert von der Möglichkeit, mit guter Schokolade für Kunden zum Umweltschutz beizutragen (von links nach rechts): Tatjana Nossenko, Victoria Weisbek, Dagmar Krügel, Vanessa Müller, Niklas, Hübenthal, Katarina Drevenstedt und David Bachem

Weg mit dem Einwegbecher

Vor kurzem noch ein Trend, inzwischen verpönt: Der Coffee to Go im Einwegbecher. Und das nicht nur unterwegs, sondern auch im Büro. Schon im vergangenen Jahr hat die TARGOBANK beschlossen, etwas gegen diesen stetig wachsenden Müllberg zu unternehmen: Seit August 2018 wird deshalb in der Hauptverwaltung und im TAP auf Einwegbecher verzichtet. So sparen wir jährlich alleine in der Hauptverwaltung etwa 100.000 Coffee to Go- und Kaltgetränke-Plastikbecher ein.

Nicht nur schöner, sondern auch deutlich umweltfreundlicher: Die Einwegbecher in der Hauptverwaltung und am Targobank-Platz wurden im vergangenen Jahr durch Tassen ersetzt

LED-Lampen und Bewegungsmelder sparen Strom

Energieeffizienz ist praktizierter Klimaschutz. Deshalb hat die TARGOBANK in den vergangenen Jahren zahlreiche Investitionen getätigt, um den Energieverbrauch  zu senken. In den vergangenen Jahren flossen rund 530.000 Euro in den Austausch der vorhandenen Beleuchtung gegen LED-Beleuchtung. Dank dieser Maßnahme erwarten wir künftig eine Stromersparnis von rund 160.000 Kilowattstunden pro Jahr. Zudem werden im gesamten Unternehmen und in den Filialen Bewegungsmelder genutzt, was ebenfalls Energie einspart.

Papierverbrauch stark reduziert

Weil Papiervermeidung Ressourcen schont, erscheint unter anderem unser Mitarbeitermagazin nicht mehr in der gedruckten Version, sondern digital und über die App. Zu unseren Zielen gehört auch eine weitgehend papierlose Filiale sowie papierloser Kundenverkehr. In den vergangenen fünf Jahren konnte durch diesen Maßnahmen der Papierverbrauch bereits um gut ein Viertel verringert werden. Da wir aber noch nicht in allen Bereichen auf Papier verzichten können, haben wir bereits 2018 im gesamten Unternehmen auf FCS-zertifiziertes Recycling-Papier umgestellt.

Umweltfreundliche Dienstwagen und Dienstfahrräder

Auch im Bereich Mobilität versuchen wir, uns für eine nachhaltige Entwicklung einzusetzen. So unterstützen wir unsere Mitarbeiter dabei, einen umweltfreundlichen Dienstwagen zu nutzen, beispielsweise durch eine höhere Förderung von Autos mit einem niedrigeren CO2-Ausstoß und ein höheres Budget für Hybrid- oder Elektrofahrzeuge. Zusätzlich beteiligen wir uns am Ausbau der Ladeinfrastruktur und haben seit 2018 über 20 Stromtankstellen für Elektro-Fahrzeuge an der Hauptverwaltung in Düsseldorf, an der TDG in Duisburg und an unserer Trainingsakademie in Radevormwald installiert.

Mehr Power für Elektromobilität: Seit 2018 hat die Bank in über 20 Stromtankstellen investiert

Darüber hinaus haben Targobanker seit Mitte 2019 die Möglichkeit, sich ein E-Dienstfahrrad zu leasen, um so etwas für Umwelt und Gesundheit zu tun – ein Angebot, das auf großen Zuspruch stieß.

Was tun Sie für Umwelt und Klima?

Das sind nur einige Maßnahmen der Targobanker für den Umwelt- und Klimaschutz. Eine weitere Möglichkeit zum Pflanzen von Bäumen hat Christian Scholz in der voilà vorgestellt (Googeln Sie noch oder pflanzen Sie schon?) und beim TARGOBANK Run haben wir die Anzahl der Plastikbecher stark reduziert (Zahl des Monats Juni).

Mit Sicherheit gibt es jedoch noch viele weitere Initiativen und Maßnahmen, mit denen Targobanker zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Wollen auch Sie uns von Ihrem Engagement berichten? Wir freuen uns auf Ihren Beitrag per Kommentarfunktion oder auch gerne mit Foto per Mail an !

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