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Die alten Kühltürme der Klima- und Kältetechnik haben ausgedient. Deshalb hat die TDG am vergangenen Wochenende damit begonnen, die auf dem Dach des Gebäudes installierten Geräte auszutauschen. Aufgrund der Höhe der TDG und des Gewichts der Kühltürme war das kein einfaches Unterfangen.

„Die erste Idee war, die Geräte mit Helikoptern auf das Dach zu transportieren“, erklärt Dirk Eich, der zuständige Projektleiter aus dem Ingenieurbüro Kablitz. „Aufgrund des Gewichtes von je 3,5 Tonnen pro Rückkühler wäre das aber aus Sicherheitsgründen nicht möglich gewesen.“ So kam stattdessen ein riesiger Kran mit einer maximalen Leistung von 350 Tonnen und einer Höhe von 90 Metern zum Einsatz.  Sechs Sattelschlepper waren nötig, um den Kran zum Einsatzort zu transportieren, sowie ein kleinerer Kran, um ihn aufzubauen. Ein weiterer LKW lieferte die Trockenkühler. Für die Großaktion mussten am Samstagabend zwei Spuren der Saarstraße sowie ein Teil der Gehwege vor der TDG gesperrt werden.

Selbst für Stefan Plücker, den Inhaber der für den Austausch verantwortlichen Firma Malz und Blömeke e.K., ist das Kranspektakel vor dem TDG-Gebäude etwas Besonderes. „Das hier ist die bisher größte Kranaktion meiner Karriere und ich mache das schon ein paar Jahre“, erzählt er. Und gibt mit einem Lächeln zu: „Das hat mich ein paar schlaflose Nächte im Vorfeld gekostet!“ Um 18.00 Uhr begannen seine Leute mit dem Aufbau des Krans, um 1.00 Uhr nachts erreichten beide Trockenkühler das Dach des TDG-Gebäudes.

Die ersten Großfahrzeuge zum Austausch der Kühltürme trafen am Samstag, 9. März 2019, um 18 Uhr ein.
Um die Geräte bis aufs Dach der TDG zu heben, war ein Kran mit einer Maximalhöhe von 90 Metern erforderlich.
Schon der Aufbau des Krans vor Ort nahm viel Zeit in Anspruch.
Für die Arbeiten mussten zwei Fahrspuren sowie der Gehsteig vor den Duisburger Gebäuden gesperrt werden.
Es lief alles wie geplant: Kurz nach Mitternacht konnten die Kühltürme aufs Dach der TDG gehoben werden.

Gut für die Umwelt und das Budget

Sebastian Hedler, TRS Gebäudemanagement

Nach 20 Jahren sei es Zeit geworden, die alten Kühltürme der Klima- und Kältetechnik gegen moderne Trockenkühler zu ersetzen, erklärt Sebastian Hedler aus dem Team Gebäudemanagement der TARGOBANK. Lohnen würde sich die Aktion aus mehreren Gründen: „Die neuen Rückkühler haben den Vorteil, dass sie wesentlich weniger Strom und ein Drittel weniger Wasser verbrauchen. Außerdem haben sie weniger Ansprüche an die Instandhaltung und speziell die Wartung.“

„Mein persönliches Highlight an diesem Projekt war alleine schon die Größe des Krans“, gibt der Gebäudemanager nach Abschluss der Arbeiten zu. „Aber ich freue mich natürlich auch riesig, dass alles reibungslos funktioniert hat: Die Koordinierung der verschiedenen Gewerke, von der Planung bis zur Umsetzung vor Ort, war schon ein Riesending.“

Bei der Aktion am Wochenende wurde einer der drei alten Kühltürme gegen zwei neue Geräte ausgetauscht. Der Austausch der beiden restlichen Kühltürme gegen vier weitere Rückkühler ist für Herbst 2019 geplant.

Der Lokalsender Studio 47 berichtete von den Arbeiten am TARGOBANK Gebäude (Min. 4:05):

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