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In unserem Format „Grüße aus …“ stellt Ihnen regelmäßig ein Kollege seine Stadt vor. Aus ganz persönlicher Perspektive erfahren Sie mehr über Sehenswertes, Lieblingsplätze und Geheimtipps. Heute erzählt uns Christian Altmann, stellvertretender Filialleiter der TARGOBANK Filiale Rostock Innenstadt, warum er so gerne in seiner Heimatstadt Rostock lebt.

Rostock liegt im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern und hat rund 200.000 Einwohner. Die norddeutsche Hansestadt liegt unmittelbar an der Ostsee, dabei gehört der Hafen zu den wichtigsten deutschen Seehäfen. „Rostock ist ein guter Mix aus Stadt, Land und Strand: Man ist in wenigen Minuten in ruhigen Wäldern, im pulsierendem Stadtleben oder am Meer“, erzählt uns Christian Altmann. „Die Stadt ist nicht zu groß und nicht zu klein. Man lebt nicht in der Anonymität einer Großstadt, trotzdem bietet Rostock genügend Potenzial, um sein Leben zu genießen.“

Für voilà-Leser hat der gebürtige Rostocker Christian Altmann Insider-Tipps für den nächsten Besuch in seiner Heimatstadt.

Das rosafarbene Rathaus ist eines der Wahrzeichen Rostocks. Seine sieben Türme stehen symbolisch für die Glückszahl 7 der Stadt Rostock. Das Gebäude im Stile der Backsteingotik zählt zu den ältesten Bauten der Stadt und feierte im letzten Jahr zusammen mit der Stadt Rostock seinen 800. Geburtstag.
Der Neue Markt in Rostock ist ein Teil der historischen Mittelstadt. Die Hansestadt war einst in drei Teile – Alt-, Mittel- und Neustadt mit jeweils einem Marktplatz – aufgegliedert. Heute ist der Neue Markt mit seinen bunten Giebelhäusern der zentrale Marktplatz der Stadt. Einige der Gebäude fallen mit ihren plastischen Schmuckelementen und kleinen Türmchen auf den Giebeln ins Auge.
Auch die evangelisch-lutherische Marienkirche findet sich am Neuen Markt. Die dreischiffige Basilika wird häufig als Hauptwerk der norddeutschen Backsteingotik bezeichnet. Besonders faszinierend wirken das große Querhaus und der dominante Westbau mit einem Turmmassiv. Auch ein Blick ins Innere lohnt sich!
Der Stadthafen lädt mit schönen Restaurants zum Flanieren ein. Die breite Uferpromenade und die urigen Kneipen sind typisch für die Hansestadt und locken viele Besucher an. Ich empfehle allen Besuchern außerdem, eine Hafenrundfahrt zu machen: Vom Schiff aus erblickt man die Gegend um die Warnowmündung aus einer ganz anderen Perspektive.
Es gibt unzählige Restaurants in der Stadt und auch am Strand. Mein aktuelles Lieblingsrestaurant ist die Klosterküche Bad Doberan, dort kann man sich regionale und saisonale Gerichte schmecken lassen. Mein aktuelle Empfehlung sind gebratene Rinderstreifen vom Entrecôte mit Pasta Garganelli & Waldpilzen in Rotweinsauce geschwenkt und dazu einen marinierter Feldsalat.
Eine Stadt am Meer ohne Leuchtturm wäre undenkbar – der von Rostock befindet sich im Ortsteil Warnemünde am Ostseebad und ist 36,90 Meter hoch. Wer einen Besuch in Rostock plant, sollte sich unbedingt den aus weiß glasierten Ziegelsteinen erbauten Turm anschauen. Danach lädt das anliegende rundliche Gebäude, der „Teepott“, mit seinen Cafés und Restaurants zum Verweilen ein.
Jedes Jahr am zweiten Augustwochenende findet das größte Volksfest in Mecklenburg-Vorpommern statt: die Hanse Sail. Schiffe aus aller Welt kommen nach Rostock und geben der Stadt noch einmal ein ganz besonderes maritimes Flair. Man sollte sich ein Ticket auf einem der unzähligen Schiffe für eine Ausfahrt sichern. Die vielen Schiffe auf und vom Wasser zu sehen ist ein einmaliges und beeindruckendes Erlebnis.
Rostock ist für seine Familienfreundlichkeit bekannt. In und um Rostock gibt es unzählige Aktivitäten für Familien. Neben dem Kletterwald Hohe Düne, erlebt man in Karls Erlebniswelt oder auf der Sommerrodelbahn Spaß mit der ganzen Familie.
Wir Rostocker identifizieren uns sehr stark mit unserer Stadt und allem, was sie ausmacht. Bei Heimspielen des FC Hansa Rostock zum Beispiel strömen stets tausende Menschen aus der ganzen Region ins Ostseestadion – mich eingeschlossen. Trotz überschaubarer Erfolge in der Vergangenheit feuern wir mit Stolz unseren Lieblingsclub an.
An Wochenenden versuche ich zu den Heimspielen des FC Hansa zu gehen und hoffe immer auf ein gutes Spiel und drei Punkte für meinen Heimatclub. Fan bin ich seit dem Teenageralter, als ich selbst noch Fußball gespielt habe. Die Stimmung im Stadion ist grandios. Zum Anpfiff ertönt das Lied „Hansa Forever“, zu dem alle Fans ihre Schals in die Höhe recken und lauthals mitsingen – dies ist ein beeindruckendes Gefühl und ich bekomme sogar beim Schreiben dieser Zeilen Gänsehaut.
Einmal im Jahr lade ich meine Kollegen (v.l.n.r.: Katja Kluge, Christiane Weilandt, Stefanie Gerth, Julia Goldfisch und Thomas Herrmann; Es fehlen: Robert Fischer, Christian Fründt, Maxim Tamoyan und Sophia Baude) zu mir ein und wir verbringen einen schönen Abend in gemütlicher Atmosphäre.
An freien Tagen oder am Wochenende verbringe ich sehr gerne Zeit am Strand. Hier gewinnt man Abstand von der schnellen Welt. Vor allem abends ist es sehr ruhig, so dass ich gut entspannen kann. Da ich nah am Strand wohne, genieße ich hier auch hin und wieder einfach mal den Sonnenuntergang.
Einer meiner Lieblingsstrände ist der am Gespensterwald. Bei einem Spaziergang durch den 180 Hektar großen naturbelassenen Wald sieht man jede Menge außergewöhnliche Bäume, die den Eindruck eines Märchenwalds entstehen lassen.
Entlang der Küste kann man viele Städte mit dem Fahrrad erkunden – von Boltenhagen im Westen bis hin zum Darß im Osten. Ansonsten tobe ich dort gerne mit meinen drei Kindern im Wasser oder wir unternehmen Fahrradtouren am Strand entlang.
Manchmal genieße ich auch einfach die Ruhe des Landlebens, während die Kinder draußen toben. Auch auf unserer Terrasse beobachte ich abends mit meiner Familie die untergehende Sonne.

 

Zum Schluss fasst Christian Altmann zusammen:

Ich lebe dort, wo andere Urlaub machen. Die Vielseitigkeit der Stadt und der Umgebung sind für mich einfach perfekt – ich kann mir keinen besseren Ort vorstellen, an dem ich leben und arbeiten möchte.

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