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Seit mehr als 25 Jahren bietet das HöVi-Land in Köln bis zu 600 Kindern ein buntes Ferienprogramm. Targobanker David Stillig hat seinen Freiwilligentag genutzt, um das Projekt zu unterstützen.
David Stillig, 39 Jahre, TARGOBANK Autobank, Vertriebsinnendienst

Möbel schleppen, Gerüste und Trennwände aufbauen, Anhänger rangieren. An seinem Freiwilligentag hatte David Stillig gut zu tun. Sein Job: Gemeinsam mit ca. 40 anderen Freiwilligen das diesjährige „HöVi-Land“ aufzubauen. Das ökumenische Gemeinschaftsprojekt im Kölner Osten bietet schon seit 1994 Sommerferienerholung für die Kinder der umliegenden Gemeinden. Zuletzt – vor Corona – wurden hier über 600 Kinder betreut. Aber auch dieses Jahr bieten die Verantwortlichen immerhin für 150 Kinder pro Woche ein abwechslungsreiches Ferienprogramm an.

„Das HöVi-Land hat in unserer Familie Tradition“, erzählt David Stillig. Seine Ehefrau ging bereits als Kind, später als Leiterin einer Gruppe dorthin. Heute sind im HöVi-Land die acht Kinder der beiden zu finden: Die kleineren als Teilnehmer, die älteren fungieren als Betreuer. „Klar, dass auch ich mich gerne für dieses Projekt engagiere“, erklärt der Familienvater.

Aufbruch ins Weltall

Aufgrund der Einschränkungen durch die Pandemie finden, wie auch schon im letzten Jahr, die diesjährigen HöVi-Aktionen deutlich abgespeckt rund um die Pfarrzentren von St. Theodor und der Erlöserkirche in Höhenberg/Vingst statt. „Dass wir nicht wie in den Vorjahren eine große Zeltstadt im Wald aufbauen konnten, finden alle Beteiligten natürlich extrem schade“, sagt David Stillig. „Aber so haben wir uns eben viel Mühe gegeben, um hier die Gebäude so vorzubereiten, dass den Kindern unter dem diesjährigen Motto „Aufbruch ins Weltall“ ein abwechslungsreiches Programm geboten werden kann.“

Es hat mehrere Tage gebraucht, um auf dem Gelände der Kirchengemeinden ein buntes Feriendorf entstehen zu lassen.
So hatte David Stillig an seinem Freiwilligentag viel zu tun: Material musste transportiert und geschleppt werden, Kfz-Anhänger wurden zum Beispiel zu Spülstationen für Geschirr und Besteck umfunktioniert.
In Abstellräumen stapelt sich schon ein Teil der Verpflegung.
In der Bibliothek rückten die Helfer die Regale beiseite…
… und ließen mit Tischen und Stühlen einen Gruppenraum entstehen.
Im Pfarrsaal stellten sie Trennwände auf, sodass dieser Raum ebenfalls von zwei Gruppen verwendet werden kann.
Bunt wurde es in der Kirche: Hinter dem Altar baute das Helferteam ein Gerüst auf und befestigte daran das Banner mit dem diesjährigen Motto.

 

Der Gesellschaft etwas zurückgeben

Dank der vielen helfenden Hände konnte das diesjährige HöVi-Land am 5. Juli 2021 seine Tore öffnen. Ein gutes Gefühl, dazu beigetragen zu haben, sagt David Stillig. „Schon seit einigen Jahren engagiere ich mich für das Projekt, dieses Jahr habe ich zum ersten Mal einen Freiwilligentag dafür genutzt. Ich finde es klasse, dass die Bank ihre Mitarbeiter*innen dabei unterstützt, der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Und – ganz ehrlich – auch wenn ich abends ganz schön kaputt war: Neben dem guten Gefühl, einen positiven Beitrag geleistet zu haben, hat es auch ganz einfach Spaß gemacht!“

 

Das HöVi-Land

“HöVi-Land“ ist die ökumenische Kinder-, Jugend- und Familienarbeit in gemeinsamer Verantwortung der katholischen Pfarrgemeinde St. Theodor & St. Elisabeth und der evangelischen Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg. Für Kinder aus den Stadtteilen, die während der Sommerferien aus verschiedensten Gründen nicht in Urlaub fahren können, schaffen die Verantwortlichen ein erlebnisreiches und kreatives Ferienprogramm vor Ort.

Der Planungsprozess liegt weitgehend in den Händen von hauptamtlichen Mitarbeitern der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden Höhenberg und Vingst. Für die Durchführung sind jedoch viele ehrenamtliche Helfer im Einsatz. Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter www.hoevi-land.de

 

 

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