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Am 11. September trafen sich Entscheider aus Unternehmen, Wirtschaftsverbänden und der Stadt Duisburg im TARGOBANK Servicecenter. Auf der Agenda des Workshops „Digitalstandort Duisburg“ stand die Standortattraktivität rund um das Thema Digitalisierung. Einblicke in Projekte und Arbeitsweisen des Servicecenters kamen dabei nicht zu kurz. Die Teilnehmer des Workshops haben eine gemeinsame Überzeugung: Duisburg hat trotz Imageproblemen durchaus Stärken und viele Ideen warten nur auf ihre Umsetzung. Ein Großteil dieser Ideen sind die Ergebnisse aus vorausgegangen Workshops und Arbeitsgruppen, die vom Verein Wirtschaft für Duisburg initiiert wurden.

Beim Workshop in der TDG bekamen die rund 20 Gäste nach einer Vorstellung des Servicecenters durch die Bereichsdirektoren Michael Bremenkamp und Georg Kountourakis Einblicke in aktuelle Projekte zur Digitalisierung und zur Künstlichen Intelligenz. Bülent Zirek, der viele technische Projekte in Duisburg koordiniert, stellte in diesem Vortrag die Vorteile agiler Arbeitsmethoden heraus. Die Schwerpunkte lagen auf der Schnelligkeit und den transparenten Projektfortschritten

Im Anschluss präsentierte Andrée Schäfer von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung den Gründerkompass Duisburg: eine Übersicht zu allen relevanten Akteuren rund um das Thema Unternehmensgründungen in Duisburg. Andreas Gonschior, von der Stadt Duisburg, sprach über die Aktivitäten von „Smart City Duisburg“. In diesem Projekte werden die Digitalisierungsprojekte der Stadt gebündelt und Bürger sind dazu eingeladen sich einzubringen. Die Online-Terminvergabe bei Ämtern und W-LAN in Bus und Bahn sowie in der Innenstadt wurden bereits umgesetzt.

Workshop im agilen Setup

Daniel Mosch, Prozessmanager Operations, demonstrierte anhand einer Übung die Vorteile des agilen Arbeitens. Im anschließenden Workshop „1-2-4-Alle“ wurde eine zentrale Frage bearbeitet: „Wie können wir Duisburg als Digitalstandort für etablierte Unternehmen und Start-ups attraktiv und sichtbar machen?“ Grundlage dafür waren die rund 30 Ideen, die in einem vorherigen Workshop entwickelt worden waren. Dank der agilen Methode konnten sich die Workshopteilnehmer auf wenige konkrete Ergebnisse einigen, wie zum Beispiel:

  • Ein überregional wirkendes Veranstaltungsformatformat einzurichten, das Entrepreneuren, digital affine Talenten sowie Unternehmen in Transformation die Vorteile von Duisburg vermittelt.
  • Die Rahmenbedingungen für Gründer weiter zu verbessern, z. B mit weiteren Online-Angeboten mit umfassenden Informationen zur Stadt und Erfolgsgeschichten aus Duisburger Unternehmensgründungen.
  • Einen Gründerwettbewerb ins Leben zu rufen, der thematisch zur Stadt passt, z.B. für die Branchen Logistik oder Brennstoffzellentechnik

Die Ergebnisse wurden sofort auf einem Mini-Kanban-Board festgehalten und an Wirtschaft für Duisburg übergeben.

Wiedersehen garantiert

In der abschließenden Hausführung bekamen die Teilnehmer noch einmal Einblicke in Bereiche und Themen, in denen mit agilen Arbeitsmethoden gearbeitet wird. Auch das neue Raumkonzept und der Umbau der Etage stießen auf großes Interesse. Viele Teilnehmer äußerten den Wunsch, ein weiteres Mal zu Besuch kommen und dabei Kollegen aus ihren Unternehmen und Organisationen mitzubringen.

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